Uwe Santjer (SPD) zu Besuch bei der Tafel Cuxhaven – Anerkennung für das Engagement

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Einen Vormittag lang arbeitete der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Santjer bei der Tafel in Cuxhaven mit und zeigte sich anschließend voll des Lobs und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement. Besonders die hohe Motivation der Vorsitzenden Klaus Schnell, Hermann Meyer und Rolf Danzenbächer beeindruckte den örtlichen Landtagspolitiker sehr.

 

„Ich möchte allen danken, die der Tafel spenden“, so Santjer, der von der Logistik hinter der Tafel beeindruckt zeigt.  Trotzdem wurde im Laufe des Vormittags deutlich, dass die Ware manchmal nicht ausreicht, deshalb würden nun neue engagierte Spender gesucht, berichteten die Vorsitzenden. Geldspenden dürften nicht zum Ankauf von Waren verwendet werden, daher sei man auf zahlreiche Warenspenden angewiesen. In Lager und Ausgabe arbeiten an vier Tagen in der Woche 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dazu sind 36 Fahrer und vier Ersatzfahrer und zwei Lastwagen von Montag bis Samstag für die Tafel im Einsatz.

Derzeit werden von der Tafel Cuxhaven 650 Erwachsene und 450 Kinder als Kunden geführt – dazu kommen nun noch 360 Asylbewerber, so dass die Tafel nun 1460 Personen versorgt. „Auf der einen Seite freut es mich sehr, dass es die Tafel gibt – auf der anderen Seite finde ich es traurig, dass wir die Tafel brauchen“, fasst Santjer seine Eindrücke zusammen. Er beobachtete ein sehr geordnetes Verhalten an der Abgabestelle, was jedoch nicht immer so sei. Leider, so berichteten die Vorsitzenden, gäbe es immer wieder ungeduldige Kunden, die in den Wartezonen zu schwierigen Stimmungen führen.

Santjer fand besonders positiv, dass in zehn Fällen Kunden zu Mitarbeitern wurden und nun selbst tatkräftig mitarbeiten.

Zudem gibt es Firmen, die die Tafel auch über „Man-Power“ unterstützen. So stellen z.B. zwei Firmen ihre Mitarbeiter einmal im Jahr einen halben Tag frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuarbeiten. „Ein tolles Konzept“, findet Santjer. Auch die Verantwortlichen der Tafel begrüßen diese Art der Unterstützung und nehmen sie gerne an. Einen großen Wunsch hatten die Vorsitzenden noch: „Wir wünschen uns, von Miet- und Reinigungskosten befreit zu werden.“

 
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