Uwe Santjer (SPD): Offshore-Branche ist existentiell für Energiewende

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Uwe Santjer MdL zu den Koalitionsverhandlungen im Bereich EEG

 

Mit Blick auf die aktuellen Koalitionsverhandlungen und die Debatte zur Änderung der Förderungen der neuen Energien betont der örtliche Landtagsabgeordnete Uwe Santjer, dass die Offshore-Branche von immenser Bedeutung für die Energiewende ist. „Gerade wir hier an der Küste wissen wie wichtig die Windkraft und die Offshore-Industrie für uns alle ist“, so Santjer.

 

„Schon jetzt wagen es viele Unternehmen nicht mehr, im großen Stile zu investieren, da die Förderkulisse nicht gesichert ist“, weiß der Cuxhavener.

„Das Problem der unsicheren Förderungen wurde durch die alte schwarz-gelbe Bundesregierung verschärft“, so Santjer.
Die aktuellen Entwicklungen bei den Koalitionsverhandlungen zeigen nun, dass die Küstengebiete dringend Fürsprache in Berlin brauchen. Deshalb hat Santjer diese Woche die Cuxhavener Interessen seiner SPD Landtagsfraktion, Minister Lies und Ministerpräsident Stefan Weil deutlich gemacht. „Wir brauchen die Offshore-Windenenergie, um unser ehrgeiziges Klimaziel zu erreichen und die Küste zu stärken – hierfür müssen sich die Vertreter der norddeutschen Küstenländer bei den Koalitionsgesprächen noch stärker einsetzen.“ Nach Santjer bietet der durch ihn initiierte Cuxhavener Appell dazu eine hervorragende Grundlage .

Die Unternehmen der Offshore-Branche, die ein großes Risiko mit hohen Investitionen eingegangen sind, sind schon jetzt, 2013, in der schwierigen Lage, dass Anschlussverträge fehlen und wegen der Debatte über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) keine Investitionssicherheit mehr gegeben ist, fasst der Landtagsabgeordnete die derzeitige Problematik zusammen. „Auch wir in Cuxhaven spüren die Zurückhaltung der Investoren, die Verunsicherung“, so Santjer, der dringend eine Planungssicherheit für die Offshore-Branche fordert.

Santjer hält es deshalb für unbedingt notwendig, das sog. Stauchungsmodell mit hoher Anfangsvergütung über 12 Jahre und dann stark abgesenkte Vergütung über 8 Jahre, bis 2020 zu verlängern und fortzuführen, „schließlich geht es hierbei auch um rund 10.000 neu geschaffene Arbeitsplätze, vor allem an der Küste.“

Wenn die angedachte Reduzierung des Ausbaus bis 2030 auf 15 GW statt wie bisher geplant 25 GW kommen sollte, fürchtet Santjer nicht nur um die technologische Führungsrolle Deutschlands im Offshore-Bereich sondern auch ein abwandern der Investoren hin zu anderen Märkten. „Wir können nicht zulassen, dass unser großes Potential versackt, dass hätte verheerende Folgen" findet Santjer, der an die Verhandlungsführer appelliert, für die Offshore-Windenergie zu werben.

 
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