Uwe Santjer (SPD): Krankenhausgespräch erster wichtiger Schritt – Patienten- und Arbeitnehmerinteressen im Fokus

Hausarzt
 

Im Nachgang des gestern stattgefundenen Gesprächs zur Krankenhausversorgung stellt der örtliche Landtagsabgeordnete Uwe Santjer fest, „dass mit dem Regionalgespräch ein erster wichtiger Schritt getan wurde, um in gemeinsamen Gesprächen eine gemeinsame Lösung zum Wohle unserer Region zu finden.“

 

Santjer, der gemeinsam mit den Betriebsräten der regionalen Krankenhäuser, im Sozialministerium in Hannover besucht hatte, um auf die Lage im Landkreis Cuxhaven hinzuweisen, freut sich besonders, dass aus dieser Initiative der Vor-Ort Termin in Cuxhaven entstand. „Mein Dank gilt dabei nicht nur den Betriebsräten, die gemeinsam mit mir die Problemlage so fundiert erläuterten, sondern auch dem Sozialministerium, das nun vermittelnd tätig wird.“

In dieser vermittelnden Funktion hatte der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Jörg Röhrmann, gemeinsam mit Landrat Kai-Uwe Bielefeld nach Cuxhaven geladen. Erstmals, so Santjer, seinen hierbei Vertreter aller an der Krankenhauslandschaft beteiligten Akteure beteiligt gewesen – von Betriebsräten über Krankenkassen bis hin zu den Trägern und kommunalen Verantwortlichen. „Nur gemeinsam wird es möglich sein, eine gute Lösung für alle zu erarbeiten“, ist sich Santjer sicher. Dabei stellte er klar, dass es nicht nur um die Patienten, sondern auch um die Arbeitnehmerinteressen gehen müsse. „Es herrscht bei den zahlreichen Arbeitnehmern große Verunsicherung, wer die zukünftigen Arbeitgeber sein werden und zu welchen Arbeitsbedingungen in Zukunft gearbeitet werden müsse“, so der Abgeordnete. Klar sei allen Beteiligten, dass das vorhandene Personal in den Krankenhäusern gebraucht werde. „Wir können auf niemanden verzichten, um die allgemein – und fachmedizinische Versorgung sicherzustellen“, fasst Santjer zusammen.

Neben diesen Fragen ging es bei dem Regionalgespräch zur Krankenhausversorgung auch um die Miteinbeziehung des Bundeslandes Bremen. Vertreter des Landes Bremen waren nach Cuxhaven gekommen, da bereits heute ein großer Teil der Krankenhausversorgung des Landkreises über Bremer Krankenhäuser abgedeckt werde. „Dies war die erste länderübergreifende Veranstaltung zu diesem Thema“, so Santjer, der sich damit in seinem Ziel, auch über Ländergrenzen hinweg zusammenzuarbeiten, bestätigt sieht. Ende des Jahres soll eine zweite Veranstaltung in großer Runde folgen – bis dahin würden aber auf den verschiedenen Ebenen weiterhin Gespräche geführt.

Am Ende des Gesprächs gab Santjer zu bedenken, dass es in anderen Teilen Niedersachsens funktionierende Krankenhaus-Verbünde gäbe – er glaube, dass man auch im Landkreis Cuxhaven mit einem regionalen Konzept auf Sicherheit und gute Versorgung setzen würde. „Wir stehen vor der Frage“, so der Landtagsabgeordnete, „ob Angebote gebündelt werden müssen und Partnerschaften, z.B. im Bereich der Orthopädie, entwickelt werden müssen.“

 
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