Beim Thema Elbefähre zur Lösungsorientiertheit zurückkehren – Bedingungen sind gut

 
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Wie der örtliche Landtagsabgeordnete Uwe Santjer nach einem Gespräch zur Fähre mitteilt, werde weiterhin hartnäckig an einer Wiederaufnahme der Fährverbindung gearbeitet. Grundlage sei allerdings die Sachlichkeit, die leider in manchen Diskussionen und Beiträgen verloren gegangen sei. „Die Bedingungen, die wir im Moment in Cuxhaven und Brunsbüttel vorfinden, sind sehr gut, sowohl was die steigenden Belegungszahlen, die Infrastruktur, als auch das Personal angeht“, fasst Santjer zusammen.

 

„Die Linie wird gebraucht“, ist sich der Cuxhavener sicher.

Primäres Ziel sei es nun, die Unterbrechung möglichst kurz zu halten und eine vernünftige Zwischenmöglichkeit anzubieten, die allen Beteiligten Zeit verschafft, um die Fahrlinie zu optimieren.

Die Schwierigkeiten, wie die Drosselung der Geschwindigkeit der Schiffe seitens der Muttergesellschaft und die hohen Lotsenkosten werden laut Santjer in Zukunft  keine Rolle mehr spielen, da die Drosselung der Schiffe aufgehoben werden wird. Es kommt somit der Aussage von Fachleuten folgend zu einer Verkürzung der Fahrtzeit von aktuell 90 Minuten auf dann etwa 60 Minuten. Zudem werden in Zukunft die lotsenbefreiten deutschen Kapitäne anerkannt, was zu einer Streichung der zusätzlichen Lotsenkosten führen wird.

Santjer hat sich erläutern lassen, dass durch die Reduzierung der Fahrtzeit ein Schiff die gleiche Kapazität bei deutlich geringeren Kosten darstellen kann – das zweite Schiff soll bei Steigerung der Nachfrage und Auslastung wieder in den Fährbetrieb einsteigen können.

Seitens der interessierten Reederei werde derzeit an einem neuen moderneren Webauftritt und Buchungssystem gearbeitet, dabei soll die Werbung, die bisher kaum stattfand, in den Fokus rücken.

Uwe Santjer ist sich sicher, dass die Initiatoren für den Neustart  auf gutem Wege sind, um mit neuer Kraft und neuen Ideen die Fähre zu realisieren. "Sie werden die Schwierigkeiten ausräumen, die vor Ort zu Problemen geführt haben," ist er optimistisch. Dabei erinnert der Sozialdemokrat daran, dass die Hauptprobleme nicht bei Elblink entstanden sind.

Auch das Thema der Ausflaggung wird derzeit geprüft. Seit dem Wechsel befinden sich die Schiffe derzeit unter Maltaflagge, ein Wechsel unter deutsche Flagge ist in Prüfung und ist ausdrücklicher Wunsch der Nachfolgegesellschaft.

Gunnar Wegener hebt für die Sozialdemokraten noch einmal die hohe Bedeutung für den Tourismus und den Lieferverkehr heraus. "Die Fähre Cuxhaven-Brunsbüttel wird gebraucht und steht zu keiner anderen Verbindung in Konkurrenz, sondern als Ergänzung, weiß Wegener".

Die Navigationsgeräte sind auf die Fährverbindung vorbereitet, der Busanschluss ab Steubenhöft soll in Betrieb gehen, so dass auch hier weitere Verbesserungen erzielt werden konnten.

Santjer und Wegener wünschen sich die Bündelung der Kräfte, die zum Gelingen der Verbindung beitragen. "Immer nach Gründen zu suchen, die das scheitern ins Zentrum rücken, ist nicht zielführend," so die Sozialdemokraten, die das gute Miteinander mit Wirtschaftsstaatsekretärin Daniela Behrens (SPD) und den Grünen in Stadt und Land hervorheben.

 
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